PRESSEKONFERENZ
ein.
Die Änderung des Status quo im Irak hat den Kurden ihre Grundrechte dort gebracht, aber die Türkei, in der 20 Millionen Kurden leben, verweigert weiterhin die Rechte der Kurden, obwohl sie in die Europäische Union kommen will.
Wir, die
Kurden haben uns längst und verbindlich für einen friedlichen, zivilen und
demokratischen Weg entschieden, damit in der Türkei die Identität, Sprache und
Kultur der Kurden in einer demokratischen Föderation bestehen kann. Aber die Türkei
betrachtet noch immer die Forderung der Kurden auf ihre Grundrechte als
terroristisch.
Wer wirkliche Veränderung und Stabilität in der Region will, muss mit seiner Unterdrückung und Vertreibung Schluss machen und die Verleugnung unserer Kultur, Geschichte und Identität muss aufhören.
Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten, die für eine demokratische Neuordnung in der Türkei und im Nahen Osten plädieren, dürfen und können die Ansprüche und Erwartungen der Kurden nicht länger übersehen. Wir stehen als aktiver Partner und entschiedener Akteur für diese Perspektive zur Verfügung.
Voraussetzung dafür sind:
Tod, Vertreibung, Gefängnis und Verleugnung unserer Kultur müssen ein Ende haben in einem freien Europa, das nur mit den Kurden glaubhaft verwirklicht werden kann.
In dieser historischen Stunde, in der
die USA, die Europäer und die Autoritäten der Türkei über zukünftige neue
Ordnungen und demokratische Einrichtung der Region entscheiden wollen und müssen,
möchten wir Kurdinnen und Kurden unsere Ziele, Absichten und unsere
demokratischen Vorstellungen gegenüber aller Welt eindeutig und verbindlich
erklären.
Für die Presse stehen zur Verfügung:
KNK
Sprecher in Bayern: Haydar-Isik@gmx.de
, Tel.:0814194247/01792952392,Fax:08141305418