AK-KURDISTAN, Uni-Bremen
Krieg bedeutet - Gewalt und Terror, Zerstörung und Tod, Elend und Flucht
Krieg bedeutet Vernichtung von Umwelt und Natur mit
Langzeitfolgen auch für angrenzende Regionen.
Angeblich handelt es sich dabei um eine "humanitäre
Intervention" unter dem Vorwand, Demokratie, Menschenrechte und
Rechtsstaatlichkeit schützen zu wollen.
In Wirklichkeit geht es um ökonomische und strategische Interessen und um
die Neuordnung der Welt. Aus diesen ökonomischen und strategischen Gründen
wird interveniert; im Irak (1991), im ehemaligen Jugoslawien (1996, 1999),
in Afghanistan (2001) und jetzt in Kurdistan.
Die Türkei hat in den letzten 20 Jahren 24-mal versucht außerhalb seiner
Grenzen die kurdischen Rebellen zu vernichten. Keiner dieser Militäreinsätze
hat je zur Lösung der Kurdenfrage geführt, sondern diese nur noch
komplizierter gemacht.
Trotz der friedlichen und demokratischen Bemühungen der kurdischen
Parteien hat das türkische Parlament am 17. Oktober fast einstimmig die
Vollmacht an die Regierung für einen grenzüberschreitenden Militäreinsatz
gegen kurdische Rebellen gegeben.
Die Absicht des türkischen Staates ist es nicht nur die kurdische
Rebellen zu vernichten sondern auch die im Nord Irak immer stärker
werdende kurdische Föderation abzuschwächen.
Durch das Einmarschieren des türkischen Militärs wird ein Krieg zwischen
Kurden und Türken ausgelöst und dieser wird wieder schreckliche Folgen
haben. Es werden wieder viele unschuldige Zivilisten und Kinder sterben.
Wir möchten an die türkische Regierung appellieren.
Hass und Gewalt werden durch Krieg nicht beendet. Gewalt erzeugt nur neue
Gewalt.
Für Krieg gibt es keine Berechtigung! Für einen Angriffskrieg darf es
kein Mandat geben.
Gegen jede Unterdrückung!!
Do., 25.10 12.30 Mensa
AK-KURDISTAN, Uni-Bremen