Younes
Bahram
Nacht
des Heimwehs, meiner Träume,
vom
geliebten Kurdistan,
bist
vorüber, weichst dem Morgen,
und
ein neuer Tag fängt an.
Doch,
der Traum webt seine Bilder,
folgt
mir in den jungen Tag,
dass
ich, wo ich geh und stehe,
dich,
oh Heimat, sehen mag.
Bist
im Hauch der Morgenkühle,
in
der Vögel heitrem Sang,
bist
im zarten Blätter-Rauschen,
bist
in jedes Schrittes Klang.
Und
ich schliesse meine Augen,
seh
Oliven statt der Linden,
wie
sich in gewohnter Eintracht
meiner
Eltern Hände finden.
Hör
die Mutter an dem Herde
Mit
dem grossen Topf rumoren.
Trockendung
knackt scharf im Ofen,
ist
Musik für meine Ohren.
Hör
den Schrei des jungen Esels,
hör
des Hahnes Morgengruss,
und
der Mutter leise Stimme,
die
zum Essen mahnen muss.
Denn
ich schmiege voller Liebe
Mich
in meines Vaters Schoss,
hör
ihn Ehmed Xani zitieren,
und
ich lasse ihn nicht los.
Er
ist`s , der den ersten Samen
In
mein junges Herz gelegt,
dass
ich singen muss und sagen,
was
die Seele mir bewegt.