Auszug
aus dem Brief des Lesers
Johannes
Weirauch, zu dem
Buch
„Der Kummer von Aljezira“
von
Younes Bahram
„Inzwischen
habe ich es auf mich genommen, das Buch zu lesen.
Bei
aller Behutsamkeit, wie der Autor die Begebenheiten erzählt, sind
doch die Berichte voller Grausamkeiten, die kaum zu überbieten
sind; und ich frage mich, wie ich damit umgehen soll, wie ich sie
innerlich verarbeite.
Ja,
ich bin informiert, was die Türken und die Araber dem Kurdenvolk
angetan haben und – schlimm genug – auch noch tun.
Doch,
wie soll ich da helfend eingreifen`?
Um
die entsetzlichen Bilder, die sich da in mir aufgetan haben,
wieder los zu werden, legte ich diese mitsamt dem ganzen Elend der
unterdrückten Minderheiten in unserer Welt im Gebet vor Gott
nieder.
Was
kann ich noch tun?
Eigentlich
müssten hier die potentiellen Grossmächte eingreifen.
Diese
müssten unmittelbar erfahren, wie es den Kurden geht.
So
dürften die Türken nicht in die Vereinten Nationen aufgenommen
werden, wenn sie weiterhin die Menschenrechte mit Füssen treten.
Und,
wie mit den Arabern umgehen Das weiss ich leider nicht.“
Nachsatz:
Das Gebet eines Menschen, der unbeirrt glaubt, hat grosse
Kraft.“ Jakobus
5,16
Liebe
Grüsse
Juli
2003
Johannes
Weirauch
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