Dr.
Zorab Aloian
Poetische
Übersetzung von Felix
Quadflieg
Wie
wahr
Die
Sonne versank zwischen Ziegeln und Steinen
In
Diyarbakir und Arbil.
Mit
hängenden Kopf läuft der Schatten
des
linken Revolutionärs herum.
Kein
Zweifel, er war ein Linker. Früher.
Heut’
aber packt er eine neue Idee in seine Feder:
„Frieden
mit den Wölfen!
Frieden
mit den Fliegen,
mit
Bomben und Napalm
um
Ahrimans willen!“
Der
Schatten des linken Anführers zeigt den Guerillas den Rücken.
Um
sich den Alten auf den Bazaren zuwenden zu können!
Den
unsterblichen Aghas und Scheichs versichert er seine Treue über
Computer
Nacht
hüllt die Erde in Finsternis.
Der
Schatten des Linken ist unsichtbar jetzt,
den
das Grau lässt die Schwärze verschwinden.
Beim
Anbruch des neun Tags wird ein neuer Revolutionär den Weg
Der
Freiheit mit dem Blut des Volkes besprengen.
Und
ein betrübter Sänger wird die alte Leier wiederholen:
„Es
war einmal,
da
gab es kein anderes Volk,
das
so naiv war wie die Kurden...!“
Wie
wahr, wie wahr!!!
copyright © 2002-2004 info@pen-kurd.org